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Crank 2 - High Voltage

 

 

 

 

Crank 2 - High Voltage
(Crank: High Voltage)
mit Jason Statham, Amy Smart, Dwigth Yoakam, Efren Ramirez, Julanne Chidi Hill, Reno Wilson, Keone Young, Art Hsu, Joseph Julian Soria, Ling Bai, Clifton Collins Jr., David Carradine, Corey Haim, Geri Halliwell, Billy Unger
Regie: Mark Neveldine / Brian Taylor
Drehbuch: Mark Neveldine / Brian Taylor
Kamera: Brandon Trost
Musik: Mike Patton
SPIO / JK
USA / 2009

Der coole Gangster und Profikiller Chev Chelios ist zurück. Und er hat ein neues Herz, ein falsches. Triadenganove Johnny Vang hat ihm ein Kunstherz eingepflanzt und will mit Chevs Organ seinem Oberboss zu neuer Lebenskraft verhelfen. Chev will sein Herz zurück und begibt sich auf eine wilde Jagd nach Vang. Dabei verliert er die drahtlose Batterie, die sein künstliches Herz am laufen hält. Chev muss sich nun ständig mit Strom versorgen und wagt sogar den tödlichen Griff in die Starkstromleitung...


Eigentlich war ich der Meinung, das der Vorgänger "Crank" nicht zu toppen ist, doch nach Sichtung dieser Fortsetzung musste ich mich eines Besseren belehren lassen. Auch wenn Teil 1 schon herrlich durchgeknallt war, so setzt "High Voltage" dem ganzen doch die Krone auf. Sicherlich darf man auch hier nicht den Anspruch haben, das man einen ernstzunehmenden Actionfilm präsentiert bekommt und wenn dies bei einigen Leuten doch der Fall sein sollte, dann wäre es ratsam, wenn sie die Finger von diesem Werk lassen. Denn das, was einem hier geboten wird, ist so dermaßen unrealistisch, macht dabei aber einen so ungeheuren Spaß, das es einem phasenweise die Tränen in die Augen treibt. Ich persönlich liebe diese Art von Filmen, die nur so vor Humor und extrem übertriebener Action triefen, denn der Unterhaltungswert ist so hoch, das eigentlich jeder auf seine Kosten kommen müsste.

Das Jason Statham ganz generell einer der coolsten Darsteller unserer Zeit ist, weiss man nicht erst seit ein paar Tagen, doch bin ich der Meinung, das dies in der Rolle des Gangsters Chev Chelios besonders gut zur Geltung kommt. Nur sehr selten hat man das Gefühl, das er hier eine Rolle spielt, so überzeugend und authentisch wirkt sein Schauspiel. Der Mann ist ganz einfach eine "coole Sau", was in dieser Geschichte einmal mehr unter Beweis gestellt wird. Dabei ist die erzählte Story so herrlich überzogen und jenseits jeder Realität, das man sich bei den phasenweise schon skurril wirkenden Abläufen kaum vor lachen halten kann. Ist es schon vollkommen an den Haaren herbeigezogen, das Chelios den Sturz aus dem Hubschrauber am Ende des ersten Teils überlebt hat, so wird ihm hier auch noch sein Herz entnommen und durch ein falsches ersetzt, das mit einer strombetriebenen Batterie läuft und ständig aufgeladen werden muss. Nun wäre Chelios nicht er selbst, wenn er nicht auch für dieses ständig auftretende Problem immer wieder eine Lösung finden würde, egal, wie grotesk diese auch erscheinen mag.

Das er dabei in die unmöglichsten und kaum vorstellbaren Situationen gerät, versteht sich eigentlich von selbst und der umgangssprachliche Ausdruck "unter Strom stehen" erreicht vollkommen neue Dimensionen, da er hier wortwörtlich in Szene gesetzt wurde. Dabei entsteht eine extrem actionlastige und temporeiche Geschichte, das man als Zuschauer kaum einmal dazu in der Lage ist Luft zu holen, denn es jagt wirklich ein Action-Highlight das Nächste, so das der Begriff Langeweile in diesem Spektakel als absolutes Fremdwort angesehen werden kann. In einigen Passagen ist es sogar gar nicht so leicht, dem vorgegebenen Tempo zu folgen, da auch hier die phasenweise hektisch, aber zum Film passende Schnittfolge vorhanden ist, wie man es schon bei "Crank" begutachten konnte. Aber gerade das ist es ja auch, was diese Filme so besonders auszeichnet und von der breiten Masse abhebt, denn diese ungeheuer temporeiche Erzählweise ist ihr ganz besonderes Markenzeichen.

Auch mit dem vorhandenen Humor haben die Macher des Filmes nicht gerade gegeizt und es ist nicht besonders verwunderlich, das auch dieser teils maßlos überzogen ist, was aber einfach dazugehört. Nun mag sicherlich nicht jeder etwas mit dieser Art von Komik anfangen können, doch im Prinzip sollte man ja wissen, was bei diesem Film auf einen zukommt. Mir persönlich hat ganz besonders der Typ gefallen, der unter dem "Ganzkörper-Tourette-Syndrom" gelitten hat, denn die Passagen, in denen er mitgespielt hat, ghörten zu den absoluten Highlights des Films. Doch auch ansonsten wird einiges für die Lachmuskeln getan, so kommt es zum Beispiel wie schon im Vorgänger zu einer Situation, in der Chelios wieder einmal Sex mit seiner Freundin Eve hat und selbstverständlich passiert dies an einem öffentlichen Ort. Das sind nur zwei Beispiele für eine Fülle von zündenden Gags, die das hervorragende Gesamtbild dieses Action-Krachers nahezu perfekt abrunden.


Fazit:


"Crank 2 - High Voltage" ist mit Sicherheit kein Film für Personen, die einen hohen Anspruch an eine realistische Story erheben, sondern vielmehr ein gigantisches Action-Spektakel, das herrlich überzogen daherkommt und so für extrem kurzweilige Unterhaltung sorgt. Eine vollkommen hanebüchene und kranke geschichte, die äusserst temporeich erzählt wird und jede Menge Action beinhaltet. Ein glänzend aufgelegter Jason Staham tut sein Übriges dazu, dem Betrachter einen Film zu servieren, den man sicher nicht so schnell vergisst. Und durch das hier verwendete Ende kann man durchaus die Hoffnung hegen, das dieser Teil noch längst nicht das Ende der Fahnenstange ist.



9/10

13.11.09 14:39
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Friedhelm / Website (15.11.09 14:06)
Mr. Statham ist ohne Zweifel die grosse Actionhoffnung, nachdem Vin Diesel und The Rock dann doch abgesunken sind. Allerdings sollte sich Mr. Statham bald einmal wieder eines Besseren besinnen. Auch wenn, z.B. "High Voltage 2" gewohnt rasant überzogenes Actionkino bietet (Die Story, na ja...), so kann man nicht übersehen, dass hier nur B-Picture-Niveau geboten wird. Und Statham war immerhin schon einmal ein Kandidat für die Bond-Rolle. Wir wollen hoffen, dass es ihm nicht wie Steven Segal und J.C. van Damme ergeht. Die drehen ihre Filme nur noch für den DVD-Markt, aus Kostengründen in Rumänien oder Polen.
Wenn man dann bedenkt, dass z.B. van Damme in den 80ern auch noch als designierter Nachfolger meines Martial-Arts-Idols Bruce Lee gehandelt wurde......?????!!!!

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