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X - Men Origins: Wolverine

 

 

 

 

X-Men Origins: Wolverine
(X-Men Origins: Wolverine)
mit Hugh Jackman, Liev Schreiber, Danny Huston, Will i Am, Lynn Collins, Kevin Durand, Dominic Monaghan, Taylor Kitsch, Daniel Henney, Ryan Reynolds, Tim Pocock, Julia Blake, Max Cullen, Troye Sivan, Michael-James Olsen
Regie: Gavin Hood
Drehbuch: David Benioff / Skip Woods
Kamera: Donald McAlpine
Musik: Harry Gregson-Williams
FSK 16
Australien / Neuseeland / USA / 2009

James Howlett nennt sich nach traumatischen Kriegserfahrungen und dem Tod seiner Freundin Logan und nimmt an einem geheimen Experiment namens "Weapon X" teil. In Zuge dessen wird sein Skelett mit unzerstörbarem Adamantium verwoben und sein Gedächtnis größtenteils gelöscht. Der nahezu unverwundbare Mutant Wolverine ist geboren. Als er erfährt, dass sein lange von ihm entfremdeter Bruder Victor Creed alias Sabretooth für den Mord an seiner Freundin verantwortlich ist, hat er nur noch ein Ziel: Rache - und tappt prompt in eine Falle.


Schon in der erfolgreichen "X - Men Trilogie" war es eigentlich immer die geheimnisvolle Figur des Wolverine, die im zentralen Mittelpunkt des Geschehens stand und die keine Erinnerung an ihre Vergangenheit besitzt. So ist es dann auch nicht weiter verwunderlich, das die Fans sehnsüchtig auf das vorliegende Abenteuer des symphatischen Superhelden gewartet haben, das man als Prequel ansehen kann, das zeitlich gesehen vor dem ersten "X - Men Teil" spielt und sich einzig und allein mit der Vergangenheit des Titelhelden beschäftigt. Endlich bekommt der Zuschauer Antworten auf die vielen offenen Fragen, die sich ihm im Laufe der Trilogie gestellt haben, auf die er aber bis jetzt nie eine Antwort erhalten hat. Das Endergebnis kann man meines Erachtens als äusserst gelungen Fantasyfilm bezeichnen, in dem es vor allen Dingen in Sachen Action teilweise ziemlich zur Sache geht.

Für mich persönlich braucht sich dieses Solo-Abenteuer keinesfalls hinter den X - Men Filmen zu verstecken, egal ob es um Spannung, Action oder die Effekte geht, qualitätsmäßig siedelt sich vorliegender Film auf dem gleichen hohen Niveau an, wie auch die anderen Filme der Mutanten. Obwohl ich zugeben muss, das es zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig ist, Wolverine als Einzelkämpfer zu sehen und man den Rest des Teams doch etwas vermisst, so hält dieser Zustand nicht sehr lange an, da hier andere Figuren mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten auf den Plan treten, dessen Charaktere zwar nicht sonderlich tief beleuchtet werden, aber deswegen nicht minder interessant sind. Hierbei tritt ganz besonders Wolverines Bruder Sabretooth in den Vordergrund, der im Laufe der Zeit zu seinem ärgsten und größten Feind wird. Dargestellt wird die Figur durch Liev Schreiber, der diesen wirklich fiesen Mutanten ganz hervorragend und überzeugend spielt. Die Unterschiede zwischen den beiden charakterlich vollkommen unterschiedlichen Brüder könnten kaum größer sein und das wird hier auch drastisch herausgearbeitet.

Denn während Wolverine allein schon durch die vorherigen Filme etliche Symphatiepunkte gesammelt hat und deren Anzahl sich hier noch einmal zusätzlich erhöht, so kann Sabretooth von Beginn an nicht gerade die Gunst des Betrachters für sich gewinnen. Gerade diese Tatsache macht es einem dann auch nicht gerade schwer, seine Position zu beziehen und es ist sehr eindeutig, welchem helden man hier die Daumen drückt. Hugh Jackman hier einmal mehr in seiner absoluten Paraderolle zu sehen, ist für sich allein schon ein Erlebnis für sich, jedoch bin ich der Meinung, das er in diesem Abenteuer seine überzeugéndste Darstellung abliefert, was aber eventuell auch ein etwas trügerischer Eindruck sein kann, da es sich halt um einen Film handelt, in dem er allein im absoluten Focus steht. Jedenfalls strahlt er hier aber eine unglaubliche Präsenz aus und gerade der Übergang von den ruhigen Phasen zu denen, in dem das Tier in ihm durchkommt, kam mir in den X - Men Filmen nie so intensiv vor, wie er in diesem Werk in Szene gesetzt wurde.

So kann man letztendlich sagen, das einem hier bestes Popcorn-Kino geboten wir, in dem jeder Fan des symphatischen Mutanten voll auf ihre Kosten kommen dürften. Jede Menge Action und ein teilweise regelrechtes Effekt-Gewitter sorgen dafür, das die gesamte Laufzeit über Kurzweil herrscht und man wie gebannt der Dinge harrt, die noch auf einen zukommen. Eigentlich bleibt nur noch zu hoffen, das auch die offizielle Trilogie noch eine Weiterführung erfährt, was in meinen Augen nach der Szene, die nach dem Abspann des dritten Teiles erscheint, gar nicht einmal so unrealistisch erscheint und die treue fan-Gemeinde ganz sicher erfreuen würde.


Fazit:


Auch wenn bei "X - Men Origins: Wolverine" bis auf Hugh Jackman die altbekannte und liebgewonnene Mutanten-Clique fehlte, so ist hier ein erstklassiger und actiongeladener Film entstanden, der vor allem die längst überfällige Aufklärung über die Vergangenheit des "Krallen-Mannes" brachte und nun viele bisher unbekannte Details ans Licht gebracht hat. Das alles eröffnet sich dem Zuschauer in einer packenden und temporeichen Geschichte, die keinerlei Wünsche offen lässt. Für Freunde der Reihe führt definitiv kein Weg an diesem Film vorbei, der beste und kurzweilige Unterhaltung garantiert und so für ein vergnügliches Filmerlebnis garantiert.


8,5/10

13.11.09 17:12
 


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