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The Happening

 

 

 

 

The Happening
(The Happening)
mit Mark Wahlberg, Zooey Deschanel, John Leguizamo, Ashlyn Sanchez, Betty Buckley, Spencer Breslin, Robert Bailey Jr., Frank Collison, Jeremy Strong, Alan Ruck, Victoria Clark, M. Night Shyamalan, Alison Folland, Kristen Connolly, Cornell Womack
Regie: M. Night Shyamalan
Drehbuch: M. Night Shyamalan
Kamera: Tak Fujimoto / Carl Shimkin
Musik: James Newton Howard
FSK 16
Indien / USA / 2008

Es beginnt ohne erkennbare Vorwarnung. Es scheint aus dem Nichts zu kommen. Innerhalb von Minuten bricht eine Welle mysteriöser und grauenhafter Todesfälle über große amerikanische Metropolen herein, die sich jeder Erklärung entziehen und in ihrer schockierenden Destruktivität unvorstellbar sind. Was ist verantwortlich für diesen plötzlichen Zusammenbruch menschlichen Verhaltens? Ein neuer Terroranschlag, ein fehlgeschlagenes Experiment, eine teuflische biochemische Waffe, ein Virus der außer Kontrolle geraten ist? Und wie wird es übertragen? Über die Luft? Über das Wasser?...


Es gibt wohl kaum einen anderen Regisseur, dessen Werke die Meinungen so spalten, wie M. Night Shyamalan, der von vielen als Regie-Wunderkind über den grünen Klee gelobt wird. Für mich persönlich war "The Happening" allerdings der erste Film von ihm, der mich größtenteils überzeugen konnte, wohingegen ich Filme wie "The sixth Sense", "Signs" oder "The Village" doch als ziemlich enttäuschend empfand. Vor allem sein von vielen als genial eingestuftes Werk "The sixth Sense" gehört für mich zu den am meisten überbewertetsten Filmen, die es gibt, da er einfach zu leicht vorhersehbar und auch extrem langatmig ist. Der hier vorliegende Film schlägt da doch eine ganz andere Richtung ein und zeichnet ein absolut mysteriöses Szenario, das vor allem gleich zu Beginn eine sehr verstörende Wirkung auf den Betrachter ausübt.

Selten habe ich einen Film gesehen, der gleich am Anfang eine solch intensive Wirkung erzielt und einen mit der Wucht eines Keulenschlages trifft, denn das Geschehen, das sich abspielt, macht einen mit einem Schlag fassungslos. Fast ungläubig schaut man dabei zu, wie Menschen sich ohne ersichtlichen Grund auf die verschiedensten Arten das Leben nehmen, nachdem sie vorher wirres Zeug geredet haben und vollkommen orientierungslos wirkten. Einige Passagen erscheinen hier extrem makaber, wie zum Beispiel das Geschehen, das sich auf einer Baustelle abspielt und das auf beeindruckende Art und Weise in Szene gesetzt wurde. Gerade in diesen ersten Minuten des Films ist es Shyamalan vortrefflich gelungen, den Betrachter absolut zu schockieren und dadurch im weiteren Verlauf seine ungeteilte Aufmerksamkeit für den Fortgang der Geschichte einzunehmen.

Nun geht die Story zwar nicht so brachial weiter, wie sie begonnen hat und man weiss auch ziemlich schnell, wodurch die mysteriösen Vorgänge ausgelöst wurden, doch nimmt das dem Film nichts von seiner Spannung und Intensität, denn die Flucht der Hauptcharaktere vor diesem Phenomen, das sich mittlerweile über den gesamten Nordosten der USA erstreckt, ist eindrucksvoll umgesetzt worden und bringt vor allem die scheinbar aussichtslose Situation der Protagonisten sehr gut zum Ausdruck. Egal, wohin sie sich begeben, das übernatürliche Phenomen ist schon da und kostet immer mehr Menschenleben. Es ist gerade die sich hier entfaltende Atmosphäre, die eine unheimliche und beklemmende Faszination auslöst, der man sich beim besten Willen nicht entziehen kann und die einem phasenweise die Luft zum Atmen nimmt. Und auch, wenn es sich hier um ein Szenario handelt, das wohl eher im SCI/FI Bereich anzusiedeln ist, wirkt alles irgendwie erschreckend real und authentisch, als wenn es jederzeit vor der eigenen Haustür passieren kann.

Obwohl ich nicht gerade ein Fan von Shyamalan und seinen Filmen bin, so stellt "The Happening" für mich sein bisher bestes Werk dar, das auch durch sein offenes Ende Raum für weitere eigene Interpretationen zulässt und ein erschreckendes, fast apokalyptisches Horror-Szenario aufzeigt, das durch seine vor allem zu Beginn vorhandene Wucht einen bleibenden Eindruck hinterlässt und auch zum nachdenken anregt.


Fazit:


"The Happening" ist ein sehr aussergewöhnlicher, aber meiner Meinung nach gelungener Film, mit dem mich M. Night Shyamalan endlich einmal überzeugen konnte. Komischerweise wird aber gerade dieser Film von vielen eher als "Rohrkrepierer" angesehen, was aber eigentlich nur meine zu Anfang aufgestellte Behauptung unterstreicht, das diese Filme die Meinungen extrem auseinanderdriften lassen. Ich kann dieses Werk jedenfalls nur wärmstens empfehlen, denn das hier gezeigte Geschehen hinterlässt durchaus seine Spuren und bietet jederzeit spannende und sehr mysteriöse Unterhaltung, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte.



8/10

13.11.09 17:24
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Friedhelm / Website (15.11.09 14:16)
Ich selber finde den Streifen auch nicht gerade "hipp". Shyamalan bietet zum grossen Teil nur eine träge Fluchtstory, bei der die Nautr wieder einmal "aus dem Häuschen" gerät.
Sieht wohl halt jeder wie er will. Der Inder ist auf alle kein Garant mehr für volle Kassen.

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