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Pirates of Ghost Island

 

 

 

 

Pirates of Ghost Island
(Pirates of Ghost Island)
mit William Landsman, Maya Gilbert, Tate Ammons, Tristan Baker, Jennifer Cascio, Ralph Finisterre, Stephen Francis, Noa Geller, Robin Grattide, Phil Heiple, Jim Lee, Jami Philbrick, Melissa Powell, Thomas Stiver, Mitch Toles, Arthur Whittam
Regie : Mitch Toles
Drehbuch : Kristin J. Johnson / Pauline Thomas
Kamera : Vinnie Bilancio
Musik : Jason Peri
FSK 16
USA / 2007

3 Mädels und 3 Jungs wollten nur ihren SpringBreak genießen. Doch bei einem Bootstrip erleiden sie Schiffbruch und landen auf einer verlassenen Insel. Sie wissen nicht, wo sie sind und versuchen, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Schnell wird ihnen auf schockierende Weise klar, dass sie doch nicht allein auf dieser Insel sind, denn eine von ihnen wurde brutal entführt...


Es gibt Filme, die so schlecht sind, das es sie eigentlich gar nicht geben dürfte, da sie schon fast eine Art Körperverletzung für den Betrachter darstellen. Beim vorliegenden Werk handelt es sich geradezu um ein Paradebeispiel dieser Gattung. Das hier dargebotene Szenario ist selbst für Trash-Liebhaber und Fans von Low Budget Produktionen nur sehr schwerlich zu ertragen.

Ob sich Regisseur Mitch Toles überhaupt etwas bei seiner Arbeit gedacht hat, das wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben, aber der Sinn der Geschichte ist für einen selbst definitiv nicht ersichtlich. Die mehr als dünne Geschichte wird auf eine Art und Weise erzählt, die von Beginn an jeden Anflug von aufkommender Spannung im Keim erstickt und so etwas wie Atmosphäre erst gar nicht aufkommen lässt. Hinzu kommt die vollkommen sinn-und handlungsbefreite Story, mit der man keinen Hund hinter dem Ofen hervorlocken kann.

Doch etwas positives kann man selbst "The Pirates of Ghost Island" abgewinnen und das sind seine unglaublich miesen darsteller, die so dermaßen schlecht sind, das man sich schon wieder über sie amüsieren kann. Die Darstellungen sind so dilletantisch, das jede Laienspielgruppe hier wahrscheinlich oscarreife Leistungen abgeliefert hätte. Die hier entstehenden Dialoge spotten jeder Beschreibung, sie als künstlich und aufgesetzt zu bezeichnen, wäre schon zuviel des Guten.

Und dann sind da noch die absolut lachhaften Effekte, die eigentlich noch nicht einmal diese Bezeichnung verdienen. Wenn überhaupt, dann kann man sie auf eine Stufe mit den vorhandenen SFX in Jochen Taubert Filmen stellen und jeder, der dessen Filme kennt, kann sich dann einigermaßen vorstellen, wie schlecht sie sind. Also kann man feststellen, das es an diesem Film eigentlich nicht wirklich etwas Gutes gibt und es sich eher um reine Zeitverschwendung handelt.

So kann man insgesamt festhalten, das allerhöchstens ganz hartgesottene Fans etwas mit dieser Billig-Produktion anfangen können und selbst das ist noch in Frage zu stellen. jeder, der einen einigermaßen normalen Film sehen möchte, sollte definitiv die Finger von diesem Schrott lassen, denn jeder Cent, den man dafür ausgeben muß, ist auf jeden Fall ein Cent zuviel.


2/10

13.11.09 22:34
 


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