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Hellbinders

 

 

 

 

Hellbinders
(Hellbinders)
mit Johnny Yong Bosch, Richard Cetrone, Esteban Cueto, Steve Fite, Randy Hall, Hidetoshi Imura, Kamila Korz, Gerald Okamura, Ray Park, Rikio, Ingrid Sonray, Dan Southworth, Christian Stokes
Regie: Mitch Gould / Hiro Koda
Drehbuch: Mitch Gould
Kamera: David Wald
Musik: Nathan Lanier
Keine Jugendfreigabe
USA / 2009

Söldner Max ist ein aalglatter, selbstbewuster Typ, der jederzeit bereit ist, für Geld alles zu riskieren. Doch bei seinem nächsten Job scheint er einen ebenbürtigen Gegner gefunden zu haben. Ryu ist ein Elite-Killer, der nach Los Angeles gekommen ist, um eine Gruppe aggressiver Yakuza-Kämpfer zu jagen. In einem blutigen Hinterhof-Kampf bemerkt Ryu plötzlich die übernatürlichen Kräfte seiner Widersacher. Tempelritter Chain kämpfte bereits vor 800 Jahren im Heiligen Land gegen die Dämonen und errang damals einen ersten Sieg. Doch nun kehren die Dämonen zurück. Zu einer ungewollten Allianz gezwungen, müssen Max, Ryu und Chain einen gemeinsamen Weg finden, die Dämonen zu stoppen, bevor diese das gefürchtete Tor zur Hölle öffnen.


Auch wenn sich die Inhaltsangabe des Filmes im ersten Moment vielleicht etwas verworren und kompliziert anhört, kann man doch einen gewissen Reiz in der hier beschriebenen Thematik nicht abstreiten. Umso enttäuschter ist man dann aber nach Sichtung dieses Werkes, denn die Darstellung des oben erwähnten Inhalts gestaltet sich doch eher ziemlich banal und wirkt auch phasenweise sehr billig. Dabei wäre doch gerade Potential für einen phantastischen Film dagewesen, doch entweder haben die Macher von "Hellbinders" es nicht erkannt, oder vollkommen bewust nicht berücksichtigt.

So wird man dann vielmehr mit einer Geschichte konfrontiert, der es allein schon an Ernsthaftigkeit fehlt, was man ganz eindeutig am vorhandenen Humor erkennen kann. Doch da tut sich auch schon das nächste Problem auf, denn der hier angewandte Humor ist äusserst gewöhnungsbedürftig und regt nicht unbedingt zum lachen an. Stattdessen gibt es immer wieder angedeutete Situationskomik, die nur leider zu keiner Zeit irgendwie witzig ist und auch der angestrebte Wortwitz innerhalb der Dialoge wirkt doch eher platt und künstlich aufgesetzt.

Wenn das jetzt das einzige Manko wäre, könnte man ja eventuell noch darüber hinwegsehen, allerdings ist das nicht der Fall und so stottert der Film im Prinzip von einer Peinlichkeit in die andere. Am nervendsten ist dabei die Tatsache, das hier nier ein richtiger Szenenfluss zustande kommt, da praktisch jede neue Passage von einer sonoren Sprecherstimme angekündigt wird und dies in einer Art Bild in Bild Funktion geschieht, wie man es vom eigenen Fernseher her kennt. Was am Anfang sogar noch eher amüsant wirkt, strapaziert im Lauf der Geschichte doch ziemlich arg die Nerven des Zuschauers, da so ständig der Erzählfluss unterbrochen wird.

Nun könnte man ja wenigstens zu der Annahme kommen, das "Hellbinders" aufgrund der 18er Freigabe eine Menge an Action und blutigen Szenen beinhaltet, doch auch in dieser Beziehung wird man sich eher enttäuscht sehen. Sicherlich, es gibt einige auch recht nett gestaltete Actionszenen und sogar einige wenige blutige Passagen, doch insgesamt gesehen hätte man sich da doch etwas mehr erwartet. Stattdessen wird ein Großteil der Zeit mit den schon erwähnten und ziemlich albernen Dialogen verschwendet, die das Gesamtbild nicht unbedingt aufwerten können.

So gibt es letztendlich eigentlich nur eine Sichtweise, aus der man dem hier gezeigten Geschehen etwas mehr abgewinnen kann, nämlich ihn als extremen Trash anzusehen. Allerdings sollte man dabei auch fairerweise erwähnen, das es sich selbst dann nicht unbedingt um positiven Trash handelt, denn im Endeffekt bewegt sich dieser Film auf einem doch ziemlich bescheidenen Niveau.


Fazit:


Man sollte schon zu den absoluten Trash-Liebhabern zählen, denn ansonsten dürfte man mit "Hellbinders" nicht sehr viel anfangen können. Dabei hätte man hier einen durchaus interessanten Film gestalten konnen, wenn man nicht so krampfhaft auf eine nicht zündende Art von Humor gesetzt hätte, die einem maximal ab und zu ein mehr als müdes Lächeln entreissen kann, ansonsten aber eher flach und teilweise auch dümmlich wirkt. Etwas mehr Ernsthaftigkeit wäre sicher der bessere Weg gewesen, aber so bleibt leider nur ein unterdurchschnittllicher Film, der keinesfalls überzeugen kann. Wenn man ihn nicht gesehen hat, ist das auch nicht weiter schlimm.



Die DVD:

Vertrieb: Splendid
Sprache / Ton: Deutsch / Englisch DD 5.1
Bild: 1,78:1 (16:9)
Laufzeit: 87 Minuten

 

 

3,5/10

14.11.09 13:26
 


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