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House of Fury

 

 

 

 

House of Fury
(Jing mo ga ting)
mit Anthony Wong Chau Sang, Stephen Fung, Charlene Choi, Gillian Chung, Michael Wong, Josie Ho, Winnie Leung, Ma Wu, Jon Foo, Kar-Ying Law, Philip Ng, Jason Tobin, Daniel Wu
Regie: Stephen Fung
Drehbuch: Stephen Fung / Yiu Fai Lo
Kamera: Poon Hang Sang
Musik: Peter Kam
FSK 16
Hongkong / 2005

Natalie und ihr Bruder Nicky könnten eiin so unbekümmertes Leben führen, wenn da nicht ihr Vater Siu Bo wärer, der ständig mit abenteuerlichen Geschichten aus seiner vermeintlichen Zeit als Geheimagent aufschneidet. Dieser erlogene Mumpitz ist kaum noch zu ertragen! Aber plötzlich ist Siu Bo verschwunden und in die Hände des ehemaligen CIA Agenten Rocco gefallen. Rocco ist auf der Suche nach einem Agenten, der ihn vor Jahren in den Rollstuhl brachte und dem er schon lange Rache geschworen hat. Nur Siu Bo kennt die wahre Identität des Agenten. Jetzt sind Natalie und Nicky gefordert ihren Vater zu retten. Sind die lahmen Agenten-Stories am Ende doch wahr?


Ach ja, es gibt sie doch immer wieder, diese Filme, die einfach nur einen Heidenspaß machen und einen über die gesmte Laufzeit mehr als nur kurzweilig unterhalten. So verhält es sich auch bei vorliegendem Werk von Regisseur Stephen Fung, der hier bestes Popcorn-Kino Made in Hongkong präsentiert. "House of Fury" ist eine bravouröse Action-Komödie, die sicherlich keine tiefsinnige Geschichte bietet, aber deren Story-Line jederzeit sehr temporeich und flüssig erzählt wird. Allerdings ist die recht nette Rahmenhandlung aber auch eher Nebensache, denn im Mittelpunkt stehen ganz eindeutig die Kampfszenen und die sind wirklich von der feineren Sorte. Zwar gibt es auch einige sehr übertriebene Passagen zu begutachten, in denen zum Beispiel ein alter Mann von einem Häuserdach zum anderen springt und die dabei vorhandene Entfernung von mehreren Metern richtiggehend durch die Luft läuft, doch stört das nicht weiter, da es ganz einfach hervorragend in die teils sehr witzige Szenerie hineinpasst. Normalerweise bin ich gar kein Fan dieser Szenen, die ja zumeist in den asiatischen Fantasyfilmen zu sehen sind, doch hier habe ich das als sehr gut passend und absolut stimmig empfunden.

Ein weiterer Grund dafür ist auch die Tatsache, das diese Sequenzen nicht im Überfluss vorhanden sind, sondern nur vereinzelt eingestreut werden, so das die ganze Geschichte nicht zu albern und kitschig wirkt. Auch der vorhandene Humor ist absolut treffend und hat bis auf die schon erwähnten Szenen nichts Überzogenes an sich, sondern regt den Zuschauer vielmehr des öfteren zum schmunzeln an, da die Akteure hier doch in die ein oder andere witzige Situation hineingeraten, aus der sie sich aber immer mit viel Geschick, Witz und erstklassiger Kampfkunst befreien können. Und man merkt auch jederzeit, das nicht irgendwelche Laien am Werk sind, sondern Leute, die etwas von ihrem Fach verstehen. Charlene Choi, Stephen Fung oder Ma Wu sind nur einige Namen der hervorragenden Darsteller und Kampfkünstler, die sich hier die Klinke in die Hand geben.

Doch es sind nicht nur der Humor und die tollen Kämpfe, die diesen Film auszeichnen, denn es geht auch durchaus spannend zur Sache. Vor allem die Geschwister Natalie und Nicky müssen so einige sehr bedrohliche Situationen meistern, bevor sie ihren Vater finden und den Versuch starten können, ihm das Leben zu retten. Und bei allem wurde nie vergessen, das Geschehen immer mit sehr viel charmantem Humor zu garnieren, die Geschichte aber auch etwas ernsthaft wirken zu lassen. Gerade dieser Spagat gelingt ja bei vielen asiatischen Filmen nicht, da sie entweder für eine Komödie zu ernst sind, oder viel zu sehr in die kitschige Richtung abdriften. Diese Angst braucht man aber bei vorliegendem Film wirklich nicht zu haben, da alle Komponenten im genau richtigen Maß vorhanden sind.

Stephen Fung hat hier ein erstklassiges Werk abgeliefert, das von der ersten bis zur letzten Minute sehr viel Charme und Kurzweil versprüht, was für ein mehr als gelungenes Filmerlebnis garantiert und den Betrachter jederzeit bei Laune hält. Tolle und symphatische Charaktere und teils herausragende Martial Arts-Kunst tun ihr Übriges, damit zu keiner Zeit auch nur ein Anflug von Langeweile aufkommen könnte.


Fazit:


"House of Fury" ist ein teilweise wirklich furioser Film, der das komödiantische Element nahezu perfekt mit asiatischer Kampfkunst paart und so ein witziges Action-Spektakel darstellt, das man jederzeit ohne jegliche Bedenken weiterempfehlen kann. Jeder, der Spaß an dieser Art von Filmen hat, sollte sich diesen Film keineswegs entgehen lassen, denn ansonsten hat man wirklich etwas verpasst.


Die DVD:

Vertrieb: Ascot Elite
Sprache / Ton: Deutsch DD 5.1 / Englisch, Kantonesisch DD 2.0
Untertitel: Deutsch
Bild: 1,78:1 / 16:9
Laufzeit: 104 Minuten
Extras: Original Kinotrailer, Making of, Dreharbeiten-Bildergalerie, Bio-/Filmografie Jackie Chan, Yuen Wo Ping & Anthony Wong, weitere DVD's

 

 

8/10

16.11.09 15:33
 


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