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Steel Dawn - Die Fährte des Siegers

 

 

 

 

Steel Dawn - Die Fährte des Siegers
(Steel Dawn)
mit Patrick Swayze, Lisa Niemi, Anthony Zerbe, Christopher Neame, Brion James, John Fujioka, Brett Hool, Marcel Van Heerden, Arnold Vosloo, James Whyle, Russel Savadier, Joe Ribeiro, Alex Heyns, Brad Morris, Tullio Moneta
Regie: Lance Hool
Drehbuch: Doug Lefler
Kamera: George Tirl
Musik: Brian May
FSK 16
USA / 1987

In einer fernen, düsteren Zukunft, in der Wasser das kostbarste Gut ist, durchstreift der ehemalige Söldner Nomad die Wüsten der Erde. Bis er zur Farm von Kasha kommt. Sie und ihr Sohn Jux bauen eine Wasserpipeline für die nahegelegenen Dörfer - denn sie besitzt eine Quelle. Machtgierige Banditen wollen ihr das Land abjagen. Als Sho aber Jux kidnappt, rechnet Nomad mit den Banditen ab ...


Einige Monate, nachdem zur damaligen Zeit der Erfolgs-Hit "Dirty Dancing" in den Kinos lief, folgte dieser Endzeit-Actioner, in dem Patrick Swayze eine vollkommen andere Rolle spielen sollte. An den Kinokassen stellte sich "Steel Dawn" dann allerdings als Flop heraus, was sicherlich darin begründet liegt, das die "Mad Max-Reihe" seinerzeit im Bezug auf Filme mit einer Endzeit-Thematik das Maß aller Dinge waren. So wurde dem vorliegenden Werk von Regisseur Hool nie die Beachtung geschenkt, die es eigentlich verdient hätte, obewohl es sich um einen wirklich gelungenen und auch actiongeladenen Film handelt.

Swayze spielt hier den ehemaligen Soldaten Nomad, der in einer Zeit lebt, wo Wasser ein extrem kostbares Gut ist und die Überlebenden so ziemlich alles tun würden, um in den Besitz des kostbaren Nass zu kommen, wobei auch nicht vor Mord und Totschlag zurückgeschreckt wird. So muss er sich dann auch im Lauf der Geschichte mit einer Horde Banditen auseinandersetzen, die es auf die Farm der jungen Kasha abgesehen haben, auf der er Unterschlupf gefunden hat und die ein unerschöpfliches, unterirdisches Wasserreservoir beherbergt. Das diese Auseinandersetzungen nicht ohne reichlich Action und Blutvergießen abgehen, versteht sich schon fast von selbst. Und so kommt es, das der Zuschauer hier mit einigen wirklich gut gelungenen Kämpfen konfrontiert wird, die durchaus interessant und gekonnt in Szene gesetzt wurden, so das der Action-Fan hier voll auf seine Kosten kommen dürfte.

Doch es sind längst nicht nur die schönen Action-Passagen, die diesen Film absolut sehenswert machen, auch die sich hier entfaltende Endzeitstimmung kann überzeugen, auch wenn sie nicht ganz so düster und trostlos rüberkommt, wie zum Beispiel in den "Mad Max-Filmen. Dennoch bekommt man auch hier ein Szenario geboten, das den authentischen und überzeugenden Eindruck einer zerstörten Welt hinterlässt, in der man selbst auf keinen Fall sein Dasein fristen will. Perfekt dazu passen auch die einzelnen Charaktere der Geschichte, die dem ganzen eine sehr realistische Note verleihen und so den glaubhaften Eindruck noch zusätzlich unterstützen.

Dabei trifft man in der Darsteller-Riege neben Patrick Swayze auch noch auf so einige andere durchaus bekannte Gesichter, auf der Seite der Banditen sind zum beispiel Anthony Zerbe als Anführer oder auch ein Arnold Vosloo (Darkman 2 & 3) zu sehen, als Farmarbeiter ist der bekannte B-Movie Darsteller Brion James tätig, der zur damaligen Zeit sogar gar nicht einmal so hässlich war, wie es in späteren Filmen mit seiner Beteiligung viel eher der Fall ist. Das dargebotene Schauspiel aller Akteure ist zwar nicht unbedingt besonders hervorstechend, aber als solide und überzeugend anzusehen. Mich persönlich hat vor allem Swayze in dieser doch eher ungewohnten Rolle richtig überzeugt, denn ich war doch eher skeptisch, ob seine Beteiligung mit der hier vorhandenen Thematik zusammenpassen würde, doch meiner Meinung nach gibt es in dieser Beziehung rein gar nichts zu bemängeln.


Fazit:


"Steel Dawn - Die Fährte des Siegers" kommt sicher nicht ganz an die Klasse und Intensität der ersten beiden "Mad Max-Filme" heran, ist aber ein sehr gelungener Endzeit-Film, der durchgehend spannend und sehr kurzweilig zu unterhalten weiss. Wer Filme dieser Art zu schätzen weiss, sollte sich dieses Werk auf jeden Fall einmal ansehen, denn es lohnt sich wirklich, den "Dirty Dancer" einmal in einer vollkommen anderen Rolle zu sehen, die er durchaus routiniert und glaubhaft darstellt, was ihm viele eventuell in dieser Form nicht unbedingt zugetraut hätten.


7/10

27.12.09 17:44
 


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