horrors Film-Archiv

 

* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



horrors Film-ArchivSPEEDCOUNTER.NET - Kostenloser Counter!

* Themen
     Neueste Einträge
     Horrorklassiker
     Horrorfilme
     Action
     Thriller
     SCI/FI-und Fantasy
     Klassiker
     Asiatische Filme
     Trash
     Diverse
     Artikel

* Links
     Zauberspiegel
     Meine Filmsammlung
     Mein Forum






Trailer Park of Terror

 

 

 

 

Trailer Park of Terror
(Trailer Park of Terror)
mit Nichole Hiltz, Trace Adkins, Priscilla Barnes, Stefanie Black, Jeanette Brox, Madonna Cacciatore, Ryan Carnes, Ed Corbin, Brock Cuchna, Corryn Cummins, Dale Dickey, Brandon Ellison, Ricky Mabe, Arielle Hakian, Michelle Lee
Regie: Steven Goldmann
Drehbuch: Timothy Dolan
Kamera: Jeff Venditti
Musik: Alan Brewer
Ungeprüft
USA / 2008

Die blonde, vollbusige Norma wollte nur ihrem tristen Leben in der heruntergekommenen Wohnwagensiedlung entfliehen, doch das Schicksal meint es schlecht mit ihr: Als ihr Freund im Streit mit den restlichen Bewohnern einen unnatürlichen Tod in den stählernen Zinken eines Zauns stirbt, greift die Verzweifelte - vom Satan höchstpersönlich angestiftet - zur Pumpgun, um die Nachbarn und schließlich sich selbst in einem mörderischen Amoklauf wegzupusten. Der verfluchte Trailerpark geht in Flammen auf und wird zur lokalen Legende. Jahre später strandet ein Bus mit sechs schwer erziehbaren Teenagern und ihrem Aufpasser in der Nähe des unheimlichen Orts. Auf der Suche nach Unterschlupf stolpern die Kids geradewegs in Normas gastfreundliche Stätte, und die Hölle bricht los ...


Das auch gelegentlich Zombies in einem Wohnwagen-Park anzutreffen sind, müssen hier einige schwer erziehbare Jugendliche auf leidvolle Art und Weise feststellen, die dort nach einem Unfall Zuflucht suchen. Bis es jedoch soweit ist, geht erst einmal etwas Zeit mit der dazugehörigen Vorgeschichte drauf, die der Trailer Park hat und die in den ersten Minuten sehr unterhaltsam in Szene gesetzt wurde. Danach folgt zwar eine Phase von gut 30 Minuten, die nicht besonders ereignisreich gestaltet ist, aber dennoch zu keiner Zeit Langeweile aufkommen lässt. Dem Zuschauer wird in dieser Zeit ein oberflächlicher Einblick auf die einzelnen Charaktere der Jugendgruppe gewährt, der zwar nicht sehr tiefgründig, aber doch sehr kurzweilig geraten ist. So verläuft also die erste Hälfte des Films nicht unbedingt sehr actiongeladen, bietet aber dennoch recht kurzweilige Unterhaltung.

Was dann in der zweiten Hälfte des Films abgeht, entschädigt dann doch für die ein oder andere eher belanglose Passage, die man bis dahin gesehen hat, denn nun nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf und auch der geneigte Gorehound kommt jetzt voll auf seine Kosten. Der Härtegrad schießt rapide in die Höhe und man bekommt so einige harte Szenen geboten, die jedem Fan der härteren Gangart das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Besonders positiv fällt die Tatsache auf, das auch die humorige Note bei der nun servierten Schlachtplatte nicht zu kurz kommt und die Splatter-und Gore Szenen auf eine äusserst witzige Art und Weise in Szene gesetzt wurden und einem so manchen Lacher abringen können.

Ganz egal, ob hier aufgezeigt wird, das zu intensive massagen absolut tödlich sein können, oder das man unter Drogeneinfluss darüber lacht, wenn einem Körperteile abgeschnitten werden, hier bleibt sicherlich kein Auge trocken. Aber auch das zusammentackern eines Zombies oder die Kunst, menschliches Dörrfleisch herzustellen sind hier als absolute Highlights anzusehen und steigern den Unterhaltungswert zusehends, so das sich das Warten nach der eher etwas ereignislosen ersten Filmhälfte auf jeden Fall gelohnt hat. Der Spaßfaktor und der Härtegrad steigen hier in ungeahnte Höhen, die manch Einer nach den ersten 40 Minuten vielleicht gar nicht mehr erwartet hätte, allerdings muss ich sagen, das mich die etwas längere Einführungsphase in die Geschichte gar nicht einmal so sehr gestört hat, denn so trifft einen die Intensität, die der Film mit einemmal entwickelt, mit einer noch größeren Wucht.

Insgesamt gesehen hat mich "Trailer Park of Terror" vollkommen überzeugt, denn das Gesamtpaket kann man als sehr gelungen bezeichnen. Nicht selten überkommt einen das Gefühl, das man eine leichte Mischung aus Filmen wie "2001 Maniacs" und "From Dusk till Dawn" zu sehen bekommt, denn gewisse Anleihen an diese Werke sind unübersehbar. Und auch, wenn das hier stattfindende Geschehen sicherlich nichts Neues bietet, so ist hier Altbewährtes sehr gut und kurzweilig verpackt worden und bietet einen hohen Unterhaltungswert, der auch durch die soliden darstellerischen Leistungen zustande kommt. Denn alle hier agierenden Schauspieler liefern einen ordentlichen Job ab, so das es auch in dieser Beziehung nichts zu meckern gibt.


Fazit:


"Trailer Park of Terror" ist meiner Meinung nach ein sehr kurzweiliger und amüsanter Genre-Beitrag, dessen erste Hälfte man eventuell etwas ereignisreicher hätte gestalten können, der aber im zweiten Teil so richtig Fahrt aufnimmt und keine Wünsche offen lässt. Fans der härteren Gangart werden ihren Spaß haben, auch wenn sie etwas darauf warten müssen. Insgesamt gesehen bekommt man auf jeden Fall einen absolut sehenswerten Film zu sehen, der auch in Sachen Humor eine Menge zu bieten hat. Ich kann dieses Werk jedenfalls bedenkenlos weiterempfehlen.


7,5/10

17.1.10 19:00
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung